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Das Wilderermuseum St. Pankraz

Ein Top Ausflugsziele in OÖ bei Schlechtwetter!

Dass Sie bei uns im wunderschönen Stodertal zu jeder Jahreszeit eine traumhaft schöne Natur genießen können, wissen Sie sicherlich schon. Doch abgesehen von der herrlichen Landschaft: Unsere Region punktet auch mit einigen außergewöhnlichen Sehenswürdigkeiten, die Ihnen sonst wohl nirgendwo begegnen. Eine dieser Sehenswürdigkeiten ist das Wilderermuseum St. Pankraz. Es ist europaweit einzigartig und dokumentiert auf eine originelle und spannende Weise die schicksalsträchtige Geschichte des Wilderns im Alpenraum. Ein Besuch lohnt allemal, vor allem dann, wenn das Wetter einmal nicht mitspielt.

Übrigens: Mit der Pyhrn-Priel AktivCard ist der Eintritt frei!

Die Entstehungsgeschichte eines ungewöhnlichen Museums

Das Wilderermuseum St. Pankraz entstand ursprünglich im Rahmen der Landesausstellung „Land der Hämmer“ im Jahre 1998. Vom Erfolg überwältigt, entschlossen sich die Verantwortlichen nach der Ausstellung zu einer Weiterführung des Museums. Umgehend wurde ein privater Verein gegründet. Auch eine passende Örtlichkeit war schnell gefunden: Der einstige „Heustadl“ des Gasthofes Steyrbrücke sollte es sein. 2009 wurde das Museum um einen neuen Teilbereich ergänzt. Unter dem Motto „Der noble Umgang mit dem Hunger und der Feuerstelle“ erhalten Besucher seitdem zusätzlich zur Geschichte der Wilderei einen Einblick in das Leben um 1900, als der sorgsame und sparsame Umgang mit Nahrungsmitteln das Überleben sicherte.

Zwischen Wildererromantik und bewegenden Schicksalen

Heute gehört das Wilderermuseum St. Pankraz zu den beliebtesten und faszinierendsten Ausflugszielen in OÖ bei Schlechtwetter. Es stellt die sozialen und geschichtlichen Hintergründe der Wilderei dar, zeigt aber auch bewegende Wildererschicksale und die harten Bestrafungen, denen sich ertappte Wilderer stellen mussten. Die in Romanen, alten Liedtexten und Heimatfilmen verherrlichte und oft kitschige Wildererromantik wird genauso berücksichtigt wie die legendäre Wildererschlacht von Molln aus dem Jahre 1919. Damals mussten vier Wilderer ihr Leben lassen. Auch der erst 1982 von Jägern erschossene Osttiroler Pius Walder findet im Wilderermuseum St. Pankraz ausführlich Beachtung. Das Museum beweist zudem sehr anschaulich, dass die damalige Wilderei auf die Entwicklung des Jagdrechtes, wie wir es heute kennen, einen enormen Einfluss hatte.

Gestaltet wurde die Ausstellung übrigens unter anderem von dem renommierten Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Roland Girtler.

Interessante „Extras“ im Wilderermuseum St. Pankraz

Neben vielen originellen Waffen, die von den Wilderern benutzt wurden, finden Sie im Museum auch eine Fotowand, vor der Sie sich als Wilderer ablichten lassen können. Vergessen Sie also nicht Ihren Fotoapparat! Auf die kleinen Gäste wartet eine Spielecke mit Maltisch, die „Großen“ stöbern derweil im museumseigenen Wilderershop, in dem Sie so manches Mitbringsel für die Daheimgebliebenen bekommen.

Höhepunkt des Museumsbesuchs ist jedoch der Schießstand: Hier können Sie testen, ob Sie „Wilderer-Tauglichkeit“ besitzen! Bleibt noch ein wenig Zeit, besuchen Sie eine der regelmäßig angebotenen Filmvorführungen, die sich natürlich ebenfalls mit dem Thema Wilderei beschäftigen.

Spannende und abwechslungsreiche Stunden sind Ihnen im Museum also garantiert!