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Vom Stockerwirt auf zum Kleinen Priel

So … die Gäste sind gut versorgt, dann wird es wieder einmal Zeit für einen Blogbeitrag. Heute möchte ich allen Naturbegeisterten, die der schönen Pyhrn Priel Region einen Besuch abstatten, eine ganz besondere Tour ans Herz legen – die Wanderung auf den Kleinen Priel. Wobei die Bezeichnung „Kleiner“ Priel dem imposanten Berg eigentlich in keinster Weise gerecht wird. Vor seinem großen Bruder, der 2.515 m ü. A. misst, muss sich der Kleine Priel mit 2.136 m ü. A. nicht verstecken. Es gibt sogar Bergfexen, die der Meinung sind, dass die Tour auf den „Kleinen“ reizvoller sei. Aber der Reihe nach. Wollen wir uns vor dem Pyhrn Priel wandern die „Giganten aus Dachsteinkalk“ erst einmal ein wenig näher ansehen.

 

Kleiner und Großer Priel – majestätische Gebirge

Bereits in einer Karte Oberösterreichs aus dem Jahr 1669 findet Georg Matthäus Vischer die richtigen Worte für den damals im Almtal genannten „Größtenberg“. Er bezeichnet ihn aufgrund seiner beherrschenden Stellung über dem Alpenvorland „mons altissimus totius provintzia“, als höchsten Berg des ganzen Landes. Und in der Tat zählt der Große Priel zu den 25 prominentesten Bergen der Alpen. Der nicht weniger beeindruckende Kleine Priel ist Teil des Gebirgskammes, das sich vom Großen Priel, mit Verbindung zum Toten Gebirge, in Richtung Osten erstreckt und im Süden an die Gemeinde Hinterstoder grenzt. Und vom schönen Stodertal in Vorderstoder machen wir uns auf zur Nachbargemeinde mit großem Ziel – auf den Kleinen Priel.

Mit Kondition auf zum Gipfelsturm – Kleiner Priel

Damit beim Kleiner Priel wandern nichts die Stimmung trübt, bedarf es neben der üblichen Bergwanderausrüstung, zu der in jedem Fall gutes Schuhwerk gehört, auch eine ordentliche Portion Kondition. Denn die Tour ist als „schwer“ eingestuft und führt unter anderem über steile Hänge und Geröllfelder. Schwindelfreiheit ist hier Pflicht. Je nach körperlicher Verfassung sollten Bergfreunde fürs Kleiner Priel wandern für die ca. 1500 hm zwischen 5 bis 7 Stunden Zeit einplanen. Als Ausgangspunkt wählen wir kurz nach der Ortseinfahrt Hinterstoder den Parkplatz bei der Höss Halle – im Übrigen ein sehr beliebter Parkplatz fürs Urlaubsvergnügen im Skigebiet Hinterstoder-Höss.

Wir starten die Tour in nördlicher Richtung bis wir zur Steyr gelangen. Beim Blick auf den Kompass geht es entlang der Steyr zunächst westlich weiter, bevor uns Hinweisschilder erneut die Richtung nach Norden wechseln lassen. Wir befinden uns (noch) auf einer asphaltierten Straße, die aber schon bald (ca. 20 Minuten) in eine Schotterstraße mündet. Hier zweigt der Pfad ab, der den Hang hinauf führt. Jetzt macht sich das erste Mal unser gutes Schuhwerk mit griffigen Sohlen bezahlt. Denn gerade nach Regenfällen kann es hier sehr rutschig zugehen. Mit sicherem Tritt finden wir zu unserem Tempo und mühen uns der Berg hinauf. Nach ca. 2 Stunden erreichen wir die Baumgrenze und können auf einer Anhöhe das erste Mal einen Blick aufs Ziel werfen. Das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir noch ein ganzes Stück vor uns haben.

Unser Weg wird nun zunehmend steiniger, doch von Eintönigkeit kann keine Rede sein. Denn ein Blick nach links genügt, um das Wanderherz zu erfreuen. Die Flanke des Toten Gebirges, die sich entlang unseres Weges erstreckt, bietet eine atemberaubende Aussicht. Schließlich erreichen wir die markante Schlüsselstelle am Kleinen Priel – hier sind zwei ausgesetzte Stellen zu überwinden. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind hier gefordert. Nachdem wir die Stellen passiert haben, müssen wir noch ein Geröllfeld in Angriff nehmen, bis es dann die letzten Höhenmeter hinauf zum „kleinen“ Gipfelkreuz geht. Groß ist hingegen der Moment der Erkenntnis. Denn der Kleine Priel bietet durch seine zentrale Lage am nordöstlichen Beginn des Toten Gebirges einen ausgezeichneten Rundumblick auf alle Berge der oberösterreichischen Voralpen. Ein paar Leckereien aus dem Rucksack geschnappt und hier oben lässt sich eine wunderbare Jause genießen – bei dieser grandiosen Fernsicht. Um ein paar Momente für die Ewigkeit festzuhalten, versetzen wir das Handy in den Video-Modus und filmen das einzigartige Panorama.

Auf der gleichen Strecke geht es später wieder retour und bei der Ankunft im Urlaubsdomizil Stockerwirt lassen wir das Bergerlebnis Phyrn Priel wandern in fröhlicher Runde nochmals Revue passieren. Noch ein Tipp vom Stockerwirt: Die Zahl der Wanderfreunde, die auch im Winter auf das Wandervergnügen nicht verzichten wollen, nimmt stetig zu. Wie das Video der alpinfreunde.at auf YouTube zeigt, lässt sich der Kleine Priel mit Tourenski und Schneeschuhen wunderbar begehen. Viel Spaß beim Phyrn Priel wandern, wünscht das Team vom Stockerwirt.