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Dolomitensteig in Hinterstoder

Hier kommt schon die nächste Wanderempfehlung – und eine ganz besondere. Denn der Dolomitensteig in Hinterstoder ist zweifelsohne einer der schönsten Panoramasteige der Ostalpen. Dabei ist der Name fast schon Programm: Helles Kalkgestein, wilde Zacken und atemberaubende Felswege – ja, „Dolomitenfeeling pur“ gibt es auch in Oberösterreich. Der rassige Felssteig wird noch bereichert durch den Ausblick auf sattgrüne Almen und die prachtvolle Bergkulisse.

Bergwandern in OÖ – oh la la, richtig „zackig“, wunderbar

Bis wir die imposanten Felsenzacken erreichen, sind allerdings ein bisschen Kondition und Geduld gefragt. Eigentlich teilt sich die schöne Tour in zwei Abschnitte. Einsteiger, die noch nicht ganz so trittsicher sind und erste Erfahrungen in puncto Klettergleichgewicht im spannenden Hochseilgarten gemacht haben (siehe Blogartikel), wandern nur bis zur Hochsteinalm bzw. Lögerhütte. Sie werden auch dort mit einer grandiosen Aussicht auf das Bergpanorama belohnt. Wer schwindelfrei, trittsicher und konditionell fit ist, für den fängt dann ab hier der eigentliche Dolomitensteig an – der sich entlang steiler Felswände, über Gräben und Kuppen, vorbei an Wasserrinnen und bizarren Felsformationen zieht. Also rein in die Wanderschuhe, ein paar Leckereien in den Rucksack gepackt und aufi geht’s.

Idyllische Almen, wilder Fels und grandiose Bergkulisse

Am Ende des schönen Stodertales liegt in 734 m Seehöhe der Almgasthof Baumschlagerreith – er soll uns als Ausgangspunkt für die Tour „Dolomitensteig Hinterstoder“ dienen. Es erweist sich als vorteilhaft, dass wir auf die anstehende Strapaze moderat eingestimmt werden. Denn am großen Stallgebäude geht es zunächst über eine Wiese nur leicht ansteigend voran. Erst an einer Kehre zweigen wir vom Forstweg ab und steigen eine steile Böschung hinauf. Wir folgen dem schmalen Steig entlang eines Grabens und erreichen einen kleinen Bach. Diesen überqueren wir, marschieren flott weiter und erreichen das Ende der Forststraße. Im Anschluss geht es in Serpentinen durch den Buchenwald stetig bergauf.

Ausblick und Tiefblick ins Stodertal

Wir erreichen alsbald das „Kuhstückl“. An dieser besonders steilen Stelle wird uns bewusst, welche Mühe es den Bauern früher bereitete, das Vieh hier aufzutreiben. Wir setzen uns dagegen aus reinem Vergnügen und Liebe zur Natur dieser Anstrengung aus und erreichen den ersten Sattel. Das bedeutet „Halbzeit“ bis zur Hochsteinalm und ist gerade recht für eine kleine Rast. Die kurze Auszeit verbringen wir auf einem vorgelagerten Felsen und genießen den atemberaubenden Tiefblick ins Stodertal. Dann geht es weiter steil bergauf bestens gelaunt an den Buchen vorbei, bis sich der Wald lichtet und den Blick auf die Hochsteinalm auf ca. 1.295 m Seehöhe freigibt. Von dort sind es nurmehr ein paar Minuten zur Lögeralmhütte.

Den Dolomitensteig erobern und genießen

Als wir die unbewirtschaftete Lögerhütte erreichen, befinden wir uns in einer Höhe von ca. 1.360 m. Wie zahlreiche Wanderfreunde vor uns, nehmen auch wir auf dem Bankerl vor der Almhütte Platz und lassen uns bei einer ausgiebigen Jause von der Aussicht begeistern. Es sind illustre Bergriesen, die uns hier begrüßen. Im Nordwesten tut sich der imposante Große Priel (2.514 m) auf – in prominenter Begleitung von Spitzmauer (2.442) und Ostrawitz (1.824m). Richten wir den Blick nach Süden erheben sich dort unter anderem die Hochkästen (2.389 und 2.352 m) sowie Brandleck (2.247 m), Gamsspitz (2.057 m), Gamsstein (1.994 m) und natürlich der Almkogel (2.116 m). Der Nordosten steht in puncto Begeisterung in nichts nach, denn hier öffnet sich das Stodertal zu Füßen des Kleinen Priel (2.134 m). Letzterer lädt übrigens ebenfalls zu einem Wanderabenteuer ein (siehe Blogartikel).

Der eigentliche Dolomitensteig – ab der Lögeralmhütte

Wie eingangs erwähnt, ergötzen sich nicht trittsichere und schwindelfreie Naturfreunde hier oben auf der Lögeralmhütte am grandiosen Ausblick und machen sich auf den Rückweg. Denn schon bald nach der Lögerhütte quert man einen Hang, der sich stets etwas rutschig erweist und nicht trittsichere Bergwanderer laufen Gefahr, den Halt zu verlieren. Es geht weiter am Hang der Hochsteinscharte entlang und das Gelände wird immer felsiger. Wobei Passagen über Wasserrinnen und Felsrücken problemlos zu meistern sind. Das trifft auch für einige „Schlüsselstellen“ zu, die mit Seilen gesichert sind. Nun geht es ein Stück steil bergab in den Wasser führenden Schwarzgraben. Mit etwas Glück zollt einem für die Kletterleistung sogar ein Turmfalke oder Adler seinen Respekt.

Aus dem Schwarzgraben geht es steil wieder heraus und der Steig führt im Weiteren zu einem Buchenhochwald. Wir blicken hier ebenfalls auf bizarre Felsformationen an den Abhängen des Almkogels. Langeweile kommt hier oben bestimmt keine auf. Immer wieder wechseln sich traumhafte Ausblicke auf das Stodertal und das Tote Gebirge ab und ziehen uns in den Bann. Noch ein kurzer Anstieg in Richtung Schwarzkogel und schon geht es kontinuierlich talwärts. Wir erreichen einen Hochwald und treffen danach auf eine gewaltige Schotterrinne – den Poppensand. Wir folgen den „Steinmanderln“ und begeben uns im Zickzack-Kurs durch ein großes Latschenfeld hinab zur Poppenalm. Hier marschieren wir auf dem Salzsteig (normaler Wanderweg) zurück zum Startpunkt Baumschlagerreith. Tipp vom Stockerwirt: Beim Wandern rund ums Landhotel treffen wir ja immer wieder mal auf die Steyr. Wer dem Geheimnis ihres Ursprungs auf den Grund gehen will, hat dazu beim Dolomitensteig in Hinterstoder Gelegenheit. Nur bitte beachten: Der Dolomitensteig in Hinterstoder ist aus jagdwirtschaftlichen Gründen vom 15. September bis zum 01. Oktober gesperrt.

Bergwandern in OÖ und im Besonderen Wandern in Hinterstoder ist immer ein grandioses Erlebnis. Wenn dann noch als Basisstation das Landhotel Stockerwirt gewählt wird, dann passt es auch mit der Unterkunft und Kulinarik. Viel Spaß beim Wandern wünscht das Team vom Landhotel Stockerwirt.